Archiv für den Monat: Mai 2017

Geradschleifer – was ist denn das

Ich habe in letzter Zeit wirklich viel in der Werkstatt ausprobiert. Über Gartenhütte, Sandkasten und selbstgebauten Grill bis hin zu Metallarbeiten war alles dabei. Dabei ist mir ein tolles Werkzeug in die Hand gefallen – per Zufall. Denn ich habe einen Freund um Hilfe gebeten: Mein Winkelschleifer war kaputt, Und ich hatte Rohre, die ich bearbeiten wollte. So kam ich zum Geradschleifer. Kaum ein Heimwerker weiß, dass es so ein Gerät überhaupt gibt.

Sauber lässt sich damit arbeiten, und zwar dort, wo kein Winkelschleifer je drankommen würde. Mit verschiedenen, auch kleinsten Aufsätzen lässt sich jede verwinkelte Stelle erreichen. Eine tolle Sache. Im Netz gibt es viele Videos und Tutorials dazu, man muss einfach ein wenig suchen. Auf https://geradschleifer.net habe ich einige Tricks aus der Praxis gefunden. Und eine kleine Beratung war mit dabei, denn ich hab mir kurze Zeit später selbst einen Geradschleifer gekauft. Der Freund wollte seinen wieder zurück haben…

Klein, aber fein. So könnte man das beschreiben. Sehr praktisch und es nimmt einem sehr viel Arbeit ab. Man kennt das: Gerade bei größeren Werkstücken hat man einfach das Problem, dass einem irgendwann die Arme abfallen. Der Geradschneider nimmt einem (fast) alles ab.

Man kann damit auch mal etwas fräsen zum Beispiel, manche Maschinen von Bosch zum Beispiel kann man als Multitool verwenden. Bei der Entscheidung spielt es eine große Rolle, wie flexibel man das Werkzeug dann später benutzen kann. Nicht alle bieten diese Möglichkeiten, da gibt es durchaus Unterschiede. Also, mir zuhause geht es jedenfalls auch so, dass mein Schrank echt voll ist. Ich weiß gar nicht mehr, wohin mit meinen vielen Geräten. Und je mehr ich in einer Maschine vereinen kann eben durch verschiedene Aufsätze – desto besser!
 Doch wozu nutzt man denn den Geradschleifer konkret? Bei Schweißnähten zum Beispiel. Diese abzuschleifen, das kommt schonmal vor. Eine Feile wird da überflüssig. Die Arbeit hat man schnell gelernt, zumindest mit ein wenig Feingefühl fürs Handwerken hat man schnell den Bogen raus.

 

Es gibt natürlich auch Unterschiede bei Leistung und Preis. Grundsätzlich sollte man aber nicht unter einer Leistung von 400 Watt bleiben, sonst macht es keinen Spaß.